In den vielen Jahren meiner beruflichen Tätigkeit in der Branche der elektronischen Zahlungssysteme sind viele Hundert Menschen zu meinen Kunden, zu Bekannten und auch zu Freunden geworden.

Besonders im Gastgewerbe stammt der größte Teil dieser Unternehmer aus Ländern in aller Welt. Es sind genau diese Menschen, die unser Land gemeinsam mit den Alteingesessenen so freundlich, bunt und vielfältig machen.

Mit meiner Kampagne

LeckerBuntes Deutschland

will ich mich dem gegenwärtigen PEGIDA- und AfD-Spuk entgegenstellen.

Meine Kunden, ob mit in- oder ausländischen Wurzeln, sind Leute, die hier in Deutschland etwas aufgebaut haben, arbeiten, Steuern zahlen, Arbeitsplätze schaffen und zu unserem Wohlstand beitragen.

Nicht wenige sind unter widrigen Umständen in unser Land gekommen, vielleicht würden Einige sie heute sogar „Wirtschaftsflüchtlinge“ nennen. Aber egal, warum sie in Deutschland sind und warum sie oder ihre Mütter und Väter hierher kamen, sie haben hier Fuß gefasst, gehören zu uns und zu Deutschland. Sie bereichern durch Ihre Leistung unsere kulturelle Vielfalt und natürlich auch unseren Speiseplan. Durch Besuche in „ausländischen“ Restaurants lernen wir entfernte Kulturen kennen und können Fremde zu Freunden machen, denn Freundschaft geht durch den Magen.

Lassen Sie uns die Welt ein wenig kleiner machen und unseren Horizont erweitern. Lassen Sie uns Vorurteilen und rechtem Hass begegnen und erkennen wir die Leistung aller Mitbürger an.

Zu meinem Deutschland gehört das Brauerei-Restaurant genauso wie die der Lieblingsitaliener, -Spanier, -Marokkaner oder wer auch immer lecker kochen kann. Ich bin neugierig auf Fremdes, Traditionelles und Kreatives aus der ganzen Welt. Ich bin stolz, in einem Land zu leben, in dem sich verschiedene Einflüsse friedlich begegnen und ergänzen können. Integration ist nicht immer leicht und dauert ihre Zeit. Aber diejenigen, welche in den 60ern und 70ern einwanderten, sind heute ein fester Teil unserer Gesellschaft. Döner und Pizza sind heute fast Deutsche Nationalgerichte. Und ich habe nichts dagegen, wenn in Zukunft auch Syrische Restaurants ihre Spezialitäten präsentieren.

Unsere deutsche Kultur ist reich und wertvoll! Wir können selbstbewusst sein und brauchen keine Panikmache vor „Überfremdung“. Wir brauchen Menschen, die unser Land mitgestalten und zu einem schönen Ort machen.

Einige dieser Menschen stelle ich seit Herbst 2016 in loser Reihe vor.
Lesen Sie hier ihre Geschichten.